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Die Experten der Lebensmittelbranche können getrost auf Sorghum setzen.
Sorghum entspricht perfekt den Erwartungen der Verbraucher von heute, der gesunde, perfekt gekennzeichnete Produkte wünscht, die lokal unter umweltfreundlichen Bedingungen hergestellt wurden.
Sorghum ist eine Quelle für pflanzliches Eiweiß, Eisen, Vitamin B6, Niacin, Phosphor, Kalium … Es ist anregend, reich an antioxidativen Wirkstoffen und glutenfrei, womit es auch für Allergiker sicher ist. Außerdem verfügt es über viele Balaststoffe. Kein Wunder, dass sich die Lebensmittelindustrie zunehmend für Sorghum interessiert. Es werden unter anderem werden Monia Caramma, Forscherin im Bereich Lebensmittelverarbeitung, Dr. Zoltán Gergácz, Vorstandsvorsitzender von Kányai Mezőgazdasági Zrt und Simon Le Fur, Mitbegründer von Aventure Bio (Okzitanien), auf dem Kongress über ihre Erfahrungen berichten.
Monia Carrama
Von der Neugier zur Innovation: Der engagierte Weg von Monia Caramma
Hinter jedem Fortschritt in der Agrar- und Ernährungswirtschaft stehen Menschen, die einer Vision gefolgt sind. Die italienische Forscherin Monia Caramma hat sich mit ihrem rigorosen und menschlichen Ansatz als Referenz etabliert. Sie konzentriert seit über zehn Jahren ihre Forschung auf Sorghum, einem Getreide mit außergewöhnlichem Potenzial für eine nachhaltige Landwirtschaft in Europa.
Es ist jedoch nicht nur die Wissenschaft, die sie anleitet, sondern auch eine echte intellektuelle Neugier, eine Leidenschaft für funktionelle Lebensmittel und ein unerschütterliches Durchhaltevermögen.
„Mein größter Antrieb ist, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Lösungen für die menschliche Gesundheit und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft umzusetzen“, erklärt sie.
Ihre Arbeit inspiriert inzwischen Erzeuger, Unternehmen und Forscher, die das Ziel haben, ein neues, gesundes und nachhaltiges Modell der Agrar- und Ernährungswirtschaft aufzubauen.
Welche Chancen bietet Sorghum der europäischen Landwirtschaft? Monia Caramma zeigt, wo es lang geht.
Dr Zoltán Gergácz
Dr. Zoltán Gergácz, Vorstandsvorsitzender von Kányai Mezőgazdasági Zrt. in Ungarn, wird sein Fachwissen auf dem 4. Europäischen Sorghum-Kongress am 8. & 9. Oktober präsentieren.
Mit über 33 Jahren landwirtschaftlicher Erfahrung, davon 20 Jahre in der Tierernährung, wird er seine wichtigsten Erkenntnisse weitergeben:
- die Integration von Sorghum in regenerative Praktiken
- die Erklärung, warum es entscheidend ist, die biologische Vielfalt und die Gesundheit des Bodens zu stärken,
- die Aktivierung der Hebel, um sie zu einem Vektor für Kohlenstoffgutschriften und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu machen.
Simon Le fur
Die Sicht der Bio-Einkäufer im Zentrum des Europäischen Sorghum-Kongresses
In einer exklusiven Präsentation wird Simon Le Fur, Mitbegründer von Aventure Bio (Okzitanien) seine Vision als Experte bezüglich des Stellenwertes von Sorghum in den Einkaufsstrategien engagierter Einzelhänder darstellen.
Simon Le Fur ist Mitbegründer dieses auf Produktinnovation spezialisierten Bio-Großhändlers und begleitet seit 2018 verantwortungsbewusste Marken in die Regale von Bioläden und großen Handelsketten.
In seiner Präsentaiton „Buyers and Supermarkets POV” spricht er an:
- Die wichtigsten Erwartungen der Käufer bezüglich Nachhaltigkeit, Herkunft und Produktleistung
- Die Position von Sorghum im aktuellen Bio-Angebot
- Hebel, um Sorghum in die Regale der Zukunft zu bringen
Ein interessanter Erfahrungsbericht für alle, die die Entscheidungskriterien im Einzelhandel besser verstehen und verantwortungsvolle Konsumtrends hervorsehen möchten.